Wie steht’s um die Interkommunale Zusammenarbeit mit Niedernhausen?

In Zeiten der Digitalisierung, der Bearbeitung von Informationen auf beliebig erweiterbaren und bei Bedarf zugänglichen Plattformen, bietet es sich an, dass Kommunen gleichförmige Verwaltungstätigkeiten auf eine gemeinsame Arbeitsgrundlage stellen. Deshalb hat die Stadtverordnetenversammlung (SVV) vor rund zweieinhalb Jahren befürwortet, die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) von Eppstein und Niedernhausen bei der Verwaltung von Stadt- und Gemeindekasse und der Steuerämter zu prüfen.

Seither hat das IKZ-Projekt nichts von seiner Plausibilität verloren – nur sind keine Informationen aus der Verwaltung gedrungen, ob es angepackt wurde und gut vorankommt, ob die erwarteten Vorteile greifbar werden oder ob sich Schwierigkeiten aufgetan haben. All das möchte die Fraktion der Freien Demokraten in der Stadtverordnetenversammlung wissen und hat deshalb eine Anfrage an die Stadt gerichtet, die in der nächsten SVV am 27. Juni des Jahres beantwortet werden soll. 

2017 wurden immerhin 40.000 Euro für die Anschaffung einer neuen Finanzsoftware bereitgestellt, die die informationstechnischen Voraussetzungen für die Interkommunale Zusammenarbeit schaffen sollte. Durch Zusammenlegung würde die personelle Ausstattung im jeweiligen Bereich gebündelt, so dass von einer steigenden Spezialisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund geringerer Arbeitsbreite und daraus folgender größerer Arbeitstiefe auszugehen wäre. Damit ließe sich, so die Hoffnung, die Effizienz der Verwaltung deutlich steigern. Zweieinhalb Jahre sind ein ausreichender Zeitraum, um erste Erfahrungen aus einem solchen Projekt bewerten und die nötigen Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Nadja Wildner


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