Knappe Parkflächen rund um die Müllerwies

Parkplätze sind überall ein knappes Gut – umso mehr, wenn die Autofahrerinnen und –fahrer in einem engen Tal wie in Alt-Eppstein wohnen. Die Bewohner rund um die Müllerwies sind derzeit besonders gestraft. Denn die Arbeiten für den Edeka-Markt, die allseits begrüßte Senioren-Einrichtung und den verlegten Spielplatz mussten zwangsläufig das Angebot an Parkplätzen einschränken.

So können die 24 Stellplätze am ehemaligen Spielgelände wegen der Bauarbeiten nicht mehr genutzt werden. Zwar wurden neue auf der Staufenstraße markiert, aber längst keine 24 Plätze. Man mag hoffen, dass sich die Lage etwas entspannt, wenn der Edeka-Markt im März nächsten Jahres öffnet. Zumindest wurden offenbar Bürger von der Stadtverwaltung auf die künftigen Parkflächen des Supermarkts hingewiesen. Aber sein Auto wird man dort wohl erst nach Geschäftsschluss des Markts abstellen können. Abgesehen davon, dass die Parkflächen erst einmal angelegt sein müssen und der Marktbetreiber dies auch gestattet. Wünschenswert wäre, dass die Stadtverwaltung hier aktiv wird und gemeinsam mit dem Markt eine gute Lösung für die Anwohner findet.

Auch ist der Parkraum an der Fischbacher Straße, wohin in begrenztem Maß ausgewichen werden kann, endlich und wird vermutlich noch knapper werden, wenn die geplante Rettungswache zwischen Fischbacher Straße und B 455 realisiert ist. Deshalb wäre es erstrebensswert, mit dem knappen Parkraum so ressourcen-schonend wie möglich umzugehen. Knappheit macht jedes Gut kostbar und sollte deshalb alle Anstrengungen wert sein, das Optimum an Parkraum jederzeit verfügbar zu halten. Zum Beispiel durch ein optimal abgestimmtes Baustellenmanagement aller Bauträger rundum die Müllerwies.

Die Verkehrssituation rund um die Müllerwies befindet sich im Umbruch. Edeka-Markt, Seniorenwohnungen, neue Spielplätze und eine Rettungswache stellen eine erhebliche städteplanerische Veränderung in kürzester Zeit dar. Für die Freien Demokraten ist klar: Das erfordert auch ein neues Verkehrskonzept für den ruhenden und fließenden Verkehr – und zwar proaktiv und frühzeitig.

Nadja Gneupel


Neueste Nachrichten