Liberale würdigen ehemalige Mandatsträger in Eppsteiner Gremien

Für ihr zum Teil langjähriges ehrenamtliches Wirken wurden Mitglieder des FDP-Ortsverbands Eppstein in der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juli 2021 gewürdigt.

So ist Heinz Konrad aus dem Ortsbeirat Niederjosbach ausgeschieden, in dem er sich seit 2006 sich für die Belange des Eppsteiner Stadtteils engagierte als damals neues Mitglied der Freien Demokratischen Partei. Der 1935 in Mönchengladbach geborene Diplomingenieur ist verheiratet, Vater zweier Kinder und Großvater zweier Enkelkinder. Nachdem Studium war er 13 Jahre lang in der Textilindustrie tätig, bevor er 1970 zur Hoechst AG wechselte. Unter anderem gehörte er auch acht Jahre lang dem Aufsichtsrat des damaligen Chemieunternehmens an. Rückblickend bezeichnet er als wichtigstes Ereignis in der Zeit seines politischen Engagements die Rückeroberung des FDP-Sitzes im Niederjosbacher Ortsbeirat. Dort wohnt er mit Familie seit 1975. Seit dieser Zeit ist er auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, im Gesangverein und dem Turn- und Sportverein Niederjosbach.

Ehrung ehemaliger Mandatsträger in der Turnhalle der Comenius-Schule, wo am 1. Juli 2021 die Stadtverordnetenversammlung zusammengekommen war: Gernot Zorn (fünfter von rechts), Heinz Konrad (links neben ihm) und Roman Elmer (zweiter von links).

Der aus Rheinland-Pfalz stammende Gernot Zorn ist seit 1973 Mitglied der FDP und hat sich auch seit 1985, seitdem er mit Familie in Eppstein lebt, ehrenamtlich innerhalb der Partei und in öffentlichen Ämtern engagiert. Sein Mandat im Ortsbeirat Bremthal hat der langjährige Kreisschatzmeister und Europabeauftragte der FDP seit 2016 wahrgenommen. Der 83-jährige verheiratete Diplomvolkswirt ist Vater zweier erwachsener Kinder und mehrfacher Groß- und Ur-Großvater. In seiner Berufslaufbahn hat er sich früh auf EDV-Organisation spezialisiert und bei verschiedenen Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland gearbeitet. Herausragende Themen im Ortsbeirat Bremthal waren für ihn die „Dauerbaustellen“ Wiesbadener Straße und der Rad-/Fußweg an der Wildsächser Straße sowie der Radweg zwischen Bremthal und Eppstein parallel zur B455 sowie die gemeinsamen Beschlüsse zur Trassenänderung der Ultranet-Leitung und zur Starkregenabwehr im Gebiet der Wiesenstrasse.

Roman Elmer war in der vergangenen Wahlperiode in die Stadtverordnetenversammlung für Nadja Wildner nachgerückt, die mit Familie nach Niedernhausen umgezogen ist. Der 33 Jahre alte Revisor hat sich dabei insbesondere für die StadtentwicklungEppsteins engagiert, eine bessere touristische Vermarktung der Burgstadt und um komfortablen digitalen Bürgerservice der Verwaltung gekümmert. Konsequenterweise sitzt er weiterhin im Aufsichtsrat der SWE (Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Eppstein). Außerdem hat er sich intensiv mit der Frage befasst, wie sich Stadtpolitik und Verwaltungstätigkeit „nach Corona“ verändern und neu orientieren müssen. Und nicht nur, weil dieses Thema im Grunde noch gar nicht wirklich auf die Agenda gekommen ist, sind die Freien Demokraten Eppsteins froh, dass sich Roman Elmer weiterhin als Liberaler in der Eppsteiner Lokalpolitik engagieren wird.


Neueste Nachrichten