Nachhaltige Wasserversorgung

Mit der Wasserversorgung ist es doch ganz einfach: Man dreht den Hahn auf, das Wasser fließt, ist sauber, klar und rein. Eine Selbstverständlichkeit unseres guten Lebens in Eppstein, geradezu keinen Gedanken wert, oder hat die Wasserversorgung, neben sicherer und sauberer Energie, doch besondere Bedeutung?

Die Freien Demokraten sind der Meinung, dass uns der erreichte Standard nicht davon abhalten sollte, über neue Ideen und innovative Ansätze zur nachhaltigen Wasserversorgung nachzudenken.

Wir gehen davon aus, dass die langfristige Mengen- und Qualitätssicherung beim Trinkwasser in absehbarer Zeit erhebliche Investitionen erfordern wird. Für uns wäre die Gründung einer bürgerschaftlichen Genossenschaft ein innovativer Ansatz. Durch die Zeichnung von Geschäftsanteilen könnten sich die Eppsteiner an ihrer eigenen regionalen Wasserversorgung beteiligen. Hierdurch würde sich die Finanzierungsbasis deutlich verbreitern, und es wäre eine alternative Grundlage für langfristige Investitionen sowie für eine eventuelle „Wasserdividende“. Vor allem aber: Eppsteins Bürger hätten damit einen direkten Einfluss auf das „Was“ und „Wie“ ihrer Wasserversorgung und einen spürbaren Bezug zu einer elementaren Lebensgrundlage.

Roman Elmer


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